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Play Sit Stay - Hundeschule München


Herzlich Willkommen zum Play Sit Stay Newsletter # 1 Dezember 2013

Hier finden Sie regelmäßig Infos und Tipps rund um die Themen Hundeverhalten, Training, Hundegesundheit und über die aktuellen Play Sit Stay Termine.

Die erste Ausgabe möchte ich nutzen, um mich für spannende, lustige und erfolgreiche gemeinsame Trainings in 2013 zu bedanken. Ich wünsche Ihnen allen ein entspanntes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Gesundheit, Glück und eine schöne Zeit mit Ihrem Hund!

Viel Spaß beim Lesen, Ihre Melanie Kranz



In dieser Ausgabe finden sie folgende Themen

1. Braver Hund zu verschenken! Der Play Sit Stay Geschenkgutschein

2. Schnickschnack oder nötig? – Hundebekleidung im Winter

3. Geräuschphobie – So können Sie Ihrem Hund an Sylvester helfen


1. Braver Hund zu verschenken! Der Play Sit Stay Geschenkgutschein

Sie suchen noch nach einer Last Minute - Geschenkidee zu Weihnachten? Mit einem Play Sit Stay - Training können Sie Ihren Freunden oder Familienmitgliedern mit Hund eine besondere Freude machen.  Sie können den Geschenkgutschein Ihrer Wahl  ganz einfach mit dem Play Sit Stay Online - Formular oder telefonisch bei mir bestellen.  Den Gutschein bekommen Sie auf Wunsch in einer schönen, neutralen Karte, die zu allen Gelegenheiten passt. Ich verschicke den Geschenkgutschein mit der Post, oder Sie holen Ihn, wenn es ganz schnell gehen soll,  einfach persönlich ab.

Mehr Infos zum Play Sit Stay Geschenkgutschein finden Sie auf meiner Website.

 


2. Schnickschnack oder nötig? Hundebekleidung im Winter

Couchpotatoes, denen es schon bei  leichten Regenschauern unangenehm ist, eine Pfote vor die Tür zu tun, wird ein Spaziergang bei nasskalter Witterung nur wenig begeistern. Ob Ihr Hund in der kalten Jahreszeit aber tatsächlich draußen friert oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Pauschal kann nicht gesagt werden, dass ein kleiner kurzhaariger Hund bei kalter Witterung draußen friert und ein langhaariger großer Hund nicht. Die Empfindlichkeit eines Hundes hängt neben seinen genetischen Anlagen auch stark mit seiner Aktivität, Gesundheit und Lebensumständen zusammen.

Hunderassen mit viel Unterwolle wie der Golden Retriever oder Australian Shepherd verzichten gern auf einen zusätzlichen Kälteschutz. Ab Herbst, verdichtet sich, durch die verkürzten Tageslichtphasen hormonell gesteuert die Menge der wärmenden Unterwolle. Hunde mit dichter Unterwolle zeigen selbst Minusgraden die kalte Schulter. Artgenossen mit seidigem, kurzem, dicht anliegendem Deckhaar, ohne schützende Unterwolle, wie zum Beispiel dem Magyar Viszla, können Kälte und Feuchtigkeit zu schaffen machen. Gleiches gilt für junge, kleinwüchsige, alte oder kranke Hunde.

Generell sind bei eisiger Kälte mehrere kürzere Gassi – Gänge mit viel Bewegung sinnvoller als ein langer Ausflug, bei dem mehrfach angehalten wird, um sich mit anderen Hundebesitzern zu unterhalten. Beim Herumstehen oder wenig Aktivität kühlt der Hund nach 30 Minuten aus. Frieren lässt sich leicht durch Zittern, eine zusammengezogene Körperhaltung und manchmal auch Zähneklappern und Pfoten anheben erkennen. Spezielle Bekleidung hält alle empfindlichen Hunde warm und trocken. Wichtig bei der Auswahl sollte nicht allein die Optik eines Hundemantels  sein. Achten Sie auf atmungsaktive,  Wind und wasserabweisende Materialien und eine gute Passform die den Vierbeiner in seiner Bewegung nicht hindert. Bei Welpen mit wenig schützendem Bauchfell und Hunden deren Bauch sich in Bodennähe befindet,  sollte der Mantel auch die Unterseite des Hundes umschließen.

Für viele Hunde ist das An- und Ausziehen eine nervige Prozedur, daher sollte das Kleidungsstück leicht zu handhaben sein und möglichst behutsam mit einem feinen Häppchen umgelegt werden. Machen Sie dennoch nicht zu viel Bahnhof um das für Ihren Vierbeiner seltsame Teil, die Situation soll als selbstverständlich wahrgenommen werden. Sollten Sie unterwegs einkehren, vergessen Sie nicht auch Ihren Hund von seinem Mantel zu befreien um eine Überhitzung zu vermeiden.

Diesen Artikel finden Sie auch im Play Sit Stay - Wordpress Blog.

 


3. Geräuschphobie - So können Sie Ihrem Hund an Sylvester helfen

The same procedure as every year. Die meisten Hunde befinden sich schon Tage vor dem Jahreswechsel in einem bedauernswerten Ausnahmezustand. Sie hecheln, zittern und der Blick wird panisch, wenn sie in der Ferne nur das Zischen und Fiepen von Böllern wahrnehmen. Betroffene Vierbeiner leiden unter einer Geräuschphobie.

Bei einem Hund ist der immer wieder auslösende Reiz ein  vorbeidonnernder LKW, oder generell Verkehrslärm,  bei einem anderen reicht das Schnappen des Toasters. In solchen Momenten kennen diese Hunde nur eine Richtung, die heißt „weg!“ und das möglich schnell. In der Not auch ohne ihre Menschen. Angstprobleme, nehmen im Laufe der Zeit zu. Die mit der Angst verbundene Stressreaktion hat nachhaltigen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Verhalten des Hundes. Dauerstress macht krank, daher sollten Angstprobleme therapiert werden.

Angst ist von einer Phobie zu unterscheiden. Die Angst eine anpassende Funktion,  eine Phobie ist nicht anpassend sondern eine krankhafte Form der Angst. Das heißt, die Angstreaktion beginnt mit der Wahrnehmung des Auslösers, ist in der Stärke dem auslösenden Reiz angepasst und endet mit dem Verschwinden des Auslösers. Symptomatisch für die Phobie dagegen ist eine panische Alles – oder – Nichts – Reaktion, die unabhängig von der Intensität des Auslösers sofort in voller Heftigkeit auftritt.

Die Angst vor bestimmten Dingen und Situationen ist angeboren und biologisch sinnvoll. Ein Hund ohne Angstreaktion würde gefährliche Situationen mit seinem Leben bezahlen. Gründe für übermäßige Angstreaktionen können zum Beispiel eine genetische Dispositon sein. Hütehundrassen wie der Bearded Collie regieren häufig empfindlich auf akustische Reize. Eine unzureichende Gewöhnung an Umweltreize können der Grund sein, oder Lernerfahrungen, wie zum Beispiel, dass einem Gewitter ein heftiger Wind vorrausgehen kann. Angstreaktionen können letztendlich ganz maßgeblich durch den Besitzer verstärkt werden. Durch Aufmerksamkeit und den Versuch zu trösten, wird der Hund in seiner Sorge bestätigt.

Im Idealfall sollte der Welpe schon in den ersten Lebenswochen mit Geräuschen aller Art vertraut gemacht werden. Während der in der sogenannten Sozialisationsphase, die mit der 14. bis 16. Woche endet, ist der Welpe besonders offen für neue Eindrücke. Staubsauger, etwas lautere Musik, lärmende Kinder, Motorenlärm, die vorbeisausende U-Bahn, Scheppern umfallender Gegenstände, und kleine Sylvesterkracher, sollte der junge Hund in einem Maß, das ihn nicht überfordert, in dieser Zeit kennenlernen. Ist diese wertvolle Phase im Hundeleben ungenutzt verstrichen, wird es schon schwieriger aus dem Vierbeiner einen gelassenen Begleiter zu machen.

Aktuell zum Jahreswechsel, gibt es Dinge die Sie tun können,  um Ihrem Hund mehr Sicherheit zu geben und seine Angst erträglich zu machen. Gehen Sie vorsorglich in den Tagen vor und nach der großen Böllerei mit Ihrem Hund nur angeleint spazieren,  sicherheitshalber auch, wenn er zuvor kein auffällig ängstliches Verhalten gezeigt hat. Schaffen Sie Ihrem Hund eine sichere Rückzugsmöglichkeit. Eine Hundebox, die er bereits gelernt hat gern aufzusuchen, innen kuschelig gepolstert, außen mit einer Decke abgehängt, bietet Ihrem Angsthasen eine sichere Höhle. Vermeiden Sie es Ihrem Hund beruhigend zuzureden, er wird es eher als Bestätigung seiner Sorge verstehen. Auch wenn Ihr geliebter Vierbeiner am ganzen Körper schlottert- bleiben Sie ruhig und gelassen, auf diese Weise tun sie Ihm den größten Gefallen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder einem Heilpraktiker: Bachblüten, Homöopathie und Pheromone können der Angst unterstützend entgegenwirken, ersetzen aber kein Programm zur Verhaltenstherapie mit dem sie gleich zu Neujahr starten können.

Generell gilt: auch wenn sie ein Sensibelchen haben, versuchen Sie nicht Ihren Hund generell von allen Situationen, die Nerven verlangen abzuschirmen. Konfrontieren Sie Ihn in aller Selbstverständlichkeit schrittweise mit für ihn zumutbaren Stressreizen, die sich in minimaler Dosis steigern. Das Leben ist keine Laborsituation, dennoch lassen sich viele Situationen mit denen wir unseren Vierbeiner konfrontieren, mit etwas Management planen und steuern. Je eindeutiger Sie einen Angstauslöser, wie zum Beispiel das Knallen eines Feuerwerks definieren können, umso besser kann das Training umgesetzt werden. Eine Systematische Desensibilisierung, eine Kombination aus Desensibilisierung und Gegenkonditionierung hilft Ihrem Hund seine Lebensqualität zu verbessern. Spezielle Geräusch CDs, anfänglich so leise abgespielt wie es für Ihren Vierbeiner erträglich ist, können dabei helfen. Verknüpfen Sie die Geräuschkulisse mit Aktivitäten, die Ihrem Hund gefallen, so lernt er in kleinen Schritten, dass die ungeliebten Geräusche eigentlich ganz ok sind.

Sollten Sie noch kein gemeinsames Hobby haben, überlegen Sie, welche Beschäftigung Ihrem Hund liegt. Ist seine Nase permanent am Boden und schnüffelt er mit Begeisterung in jede Ritze? Dann sind Suchspiele für drinnen und draußen vielleicht das Richtige. Gehen Sie gemeinsam auf die Futterjagd. Steigern Sie langsam den Schwierigkeitsgrad, so dass er sich wirklich anhaltend konzentrieren muss um an den Leckerlie - Jackpot zu gelangen. Wichtig ist geistige Herausforderung für den Vierbeiner, die sein Selbstvertrauen und die Bindung zu seinem Menschen stärkt.  Das hilft Ihrem Hund sich auch in kritischen Situationen, vertrauensvoll an Ihnen zu orientieren und seine Ängste zu überwinden.

Diesen Artikel finden Sie auch im Play Sit Stay - Wordpress Blog.


Rentier mit Geschenken - Play Sit Stay
Play Sit Stay Kurs – Termine*


Samstag 14.12.

11.00 Junghundgruppe

Training für alle Lernanfänger am unteren und oberen Ende der Leine.

12.30 Dummytraining Schnupperkurs

Anfängerkurs für alle Hunde die gern Tragen und Bringen und eine spannende Beschäftigung kennenlernen möchten.


Sonntag 15.12.

11.00 Lernspaziergang

Lockeres Lernen unterwegs in geselliger Runde.


Samstag 21.12.

11.00 Junghundgruppe

Training für alle Lernanfänger am unteren und oberen Ende der Leine.

12.30 Lernspaziergang

Lockeres Lernen unterwegs in geselliger Runde.


*Weitere Infos zu allen Terminen, finden sie hier

 

 

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Melanie Kranz
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